Im Verlauf des Dezember 2003 rückt die Chamer Feuerwehr 12 Mal aus:
3 Brandeinsätze, 8 Technische Hilfen, 1 Sicherheitswache.
Einsatzzahl: jahreszeitlich durchschnittlich

Ein Zimmerbrand in Westen von Cham kann schnell unter Kontrolle gebracht und somit größerer Schaden verhindert werden.
Der Brand eines Abfalleimers hervorgerufen durch eine glimmende Kerze, verursacht eine starke Verrauchung in der Chamer Grundschule. Glücklicherweise wurde der Schaden bereits vor Unterrichtsbeginn bemerkt, so dass keine Gefahr für die Schüler bestand. Diese wurden während der Belüftung des Gebäudes mit drei Überdrucklüftern in der nahe gelegenen Sporthalle untergebracht. Erst nach Freigabe des Schulhauses durch das Gesundheitsamt, konnte der Unterrichtstag beginnen.
Ein weiterer Brand eines Mülleimers in einem WC-häuschen ist bei Eintreffen bereits gelöscht.

Der schwerste Verkehrsunfall des Jahres ereignet sich kurz vor Weihnachten auf der B20. Beim Frontalzusammenstoß von zwei Pkw bei dem beide Fahrzeuge völlig zerstört werden, kommt jegliche Hilfe für fünf Insassen zu spät. Ein weiter kann schwerstverletzt aus sei-nem Autowrack gerettet werden. Besonders betrifft es die Helfer, dass sich unter den ums Leben gekommenen zwei kleine Kinder befinden. In Zusammenarbeit mit den Kollegen der Feuerwehr Furth i. Wald werden die Toten aus ihren Fahrzeugen geborgen. Die Bundesstraße bleibt über sechs Stunden hinweg für den Verkehr gesperrt.

Das Einsatzjahr 2003 geht mit ein paar kleineren Technischen Hilfeleistungen und einer Sicherheitswache ruhig zu Ende.