31.03.2006, 23:29 Uhr Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens im Stadtteil Untertraubenbach - Fotos
 
Scheunenbrand UntertraubenbachNach gemeldetem Brand in einem großen landwirtschaftlichen Anwesen im Stadtteil Untertraubenbach löst  die Polizeiinspektion Roding Alarmstufe 3 aus.
Von der Feuerwache Cham rücken der ELW1, TLF 16/25, DLK 23-23, LF 16/12, TLF 24/50, GW-Mess, GW-Licht, GW-Nachschub sowie zahlreiche weitere Feuerwehren des Umlands aus.
Bereits auf der Anfahrt ist aus Entfernung Feuerschein sichtbar, das erst eintreffende Fahrzeug der Stadtteilfeuerwehr Untertraubenbach befürchtet wegen der Intensität des Feuers sowie der engen Bebauung ein Überspringen der Flamen auf weitere Anwesen.
Die Alarmstufe wird daher erhöht, weitere Feuerwehren mit wasserführenden Fahrzeugen sowie zum Aufbau von Wasserversorgung herangeholt.
Bei Eintreffen steht eine mehrwinklige Scheune mit eingebauten Ställen im Vollbrand, das Wohnhaus sowie Nachbargehöfte sind gefährdet.
In einem konzentrierten Zangenangriff von allen Seiten wird über zahlreiche C- und B-Leitungen, über 2 Drehleitern, über den Werferstand des TLF 24/50 der Brand bekämpft. Zwei Überdrucklüfter drücken den Rauch aus der Stallung, feiner Wassernebel beregnet die Tiere.
So kann bereits nach einer dreiviertel Stunde zurückgemeldet werden: Feuer in Gewalt.
Tiere werden nun unter Atemschutz aus einer Stallung geholt, und nach und nach umgesetzt bzw. abtransportiert. Zwei herbeigeholte Tierärzte untersuchen die Tiere, LKWs transportieren sie ab. Ein Bagger räumt Glutnester weg.

Scheunenbrand UntertraubenbachDie meisten Kräfte rücken nach 2 ½ Stunden ein. Das Feuer ist um 03.00 Uhr aus, eine Brandwache - darunter das TLF 24/50 und der GW-Licht der Feuerwehr Cham - bleibt die ganze Nacht.   Nach Tagesanbruch zeigt sich das gesamte Schadensausmaß: Zahlreiches landwirtschaftliches Arbeitsgerät wurde neben Futtermitteln ein Raub der Flammen. In der zweiten Stallung konnte im wesentlichen keines der Tiere -  bedingt durch die Bauweise vor den Flammen gerettet werden. Nach und nach wird mit schwerem Gerät Schutt weggeräumt und die toten Tiere werden geborgen. Wegen der nicht erfolgten Freigabe der Brandstelle stand auch in der zweiten Nacht eine Brandwache an. Dazu rückten am 01.04.2006, 19:30 Uhr das TL 24/50 mit dem GW-Licht zusätzlich zu örtlichen Kräften aus. Die Kräfte rückten morgens ein.