20.04.2009, 10:03 Massiver Gasaustrittt in Zandt - Fotos

Massiver Gasaustritt in Zandt Beim Versuch, eine Wasserleitung unter der Strasse durchzuschiessen, wird die Hauptgasleitung durchbohrt. Gas tritt massiv aus. Die ILS alarmiert nach Stichwort "Gasaustritt" mehrere Feuerwehren und die Chamer Feuerwehr einschliesslich der Mess-Komponente des ABC-Zuges. Daraufhin rücken KdoW, GW-Mess, LF 16/12 aus.
Bei Erkundung zeigt sich: Die Einsatzstelle liegt am Rand der Ortsstrasse, das Gelände ist von der Bebauung weg abschüssig, es bläst teilweise ein kräftiger, sich drehender Wind.
Es werden mehrere Häuser evakuiert, eine Frau, die im Bereich der Gasausströmung im Garten gearbeitet hat, wird ins Krankenhaus gebracht. Nach großräumiger Absicherung der Einsatzstelle wird mit fünf Ex-Mess-Geräten das Areal abgesucht.
 Massiver Gasaustritt in Zandt Aus vielen Erwägungen heraus entscheidet man sich schlussendlich, die Hauptleitung offen zu lassen, die Versorgung der Nachbarstadt nicht zu unterbrechen und damit auch Folgearbeiten bei Wiedereinschalten zu vermeiden. Dies erfordert allerdings umfangreiche weitere Sicherungsmassnahmen. Mehrere Rohrdichtkissen werden in die Kanäle eingebracht und dichten sie ab. Die Gasfirma plant einen "Bypass" um die Schadensstelle herum.
Die Einsatzleitung fordert weitere Fahrzeuge nach. ELW, RW-K, GW-N rücken mit weiterer Gerätschaft aus.
An zwei Stellen im Kanal wird nun mit insgesamt drei Be- und Entlüftungssätzen das Eindringen in Kanal und Häuser durch kontinuierliches Absaugen unterbunden. An den beiden Grabungsstellen für den Bypass werden mit drei weiteren Lüftern Gaskonzentrationen verhindert, Brandschutz aufgebaut. Mit einer größeren Zahl weiterer EX-Messgeräte wird die Einsatzstelle dauernd überwacht. Nach Bypass-Einbau werden die Häuser nochmals auf EX-Anteile geprüft.
Die Kräfte rücken nach 7,5 Stunden ein.