26.07.2010, 11.03 Gasaustritt Waldmünchen - Fotos

2Mit dem Stichwort "angekündigter Suizid mit unbekanntem Gas in einem Wohnhaus" alarmiert die ILS die örtliche Feuerwehr, die Feuerwehrführung und den KBM Gefahrgut. Die Einsatzleitung lässt weitere Feuerwehren nachalamieren, die den Auftrag erhalten, die Zufahrten zu sperren.Sie veranlasst auch die Alarmierung der Mess-Schleife der Chamer Feuerwehr. Der GW-Mess rückt aus. Seitens der örtlichen Einsatzleitung werden vorsorglich Überdrucklüfter nachgefordert. GW-Licht rückt mit EX-geschützten Lüftern nach. Der Täter verlässt das Haus, die Polizei erklärt ihm die Festnahme und bringt ihn weg. Als diffizil erweist sich das Abschiebern der Gasleitung durch den Engielieferanten, auch weil über längere Zeit nur ungesicherte Daten über die Vorgänge im Haus vorliegen. Die Einsatzleitung evakuiert mehrere Straßenzüge, die Bewohner werden in einen nahe gelegene Klinik verbracht. Der ELW bringt Hitzeschutzkleidung an die Einsatzstelle. Der Stromversorger schaltet mehrere Straßen stromlos, die Gasleitung ist zu. Angesichts der unklaren Sachlage - es wird von abgesägter Leitung gesprochen - gehen Trupps unter Hitzeschutz vor, öffnen Kellerfenster von außen, belüften den gesamten Keller übeer einen Zugang und nach und nach das ganze Haus. Zu Lüftungsbeginn wird kurzfristig erwogen, den Be- und Entlüftungssatz ebenfalls einzusetzen. Der beladene GW-N wird dann aber nicht benötigt. Beide Nachbarhäuser werden anschliessend ebenfalls gemessen.
Die Kräfte rücken nach über vier Stunden ab.