04. - 18.06.2013 Katastropheneinsätze in Fischerdorf

Nach Anforderung durch die Katastrophenschutzbehörde wird anfänglich mit Hilfe des 53000 Liter Schnellbau-Behälters beim Bau des Ölwehrzentrums  mitgeholfen. Danach werden IBCs in das Einsatzgebiet gebracht und es wird mit der Absaugung von Öl-Wasser-Gemischen aus Objekten begonnen.

Dazu rücken von der Wache Cham KdoW, VRW, GW-D, GW-N  mit Ölwehrgerät aus und arbeiten in täglichen 12 - 14 Stunden-Schichten vor Ort die mehr und mehr begehbaren Objekte ab.

In der Folge wird das Pumpkontingent immer mehr um zusätzliche  Kräfte aus dem Landkreis, aus anderen Landkreisen erhöht. Die UG ÖEL Arrach wird zur Unterstützung der örtlichen Abschnittsleitung hinzugezogen. Aus den Chamer Kräften werden zwei Aktive wechselweise zum takitschen Leiter der -  in Spitzenzeiten täglich 12  - Pumpeinheiten bestellt. Durch permanentes Erkunden, Bewerten, Steuern und vor Allem Pumpen werden immer mehr Objekte geleert.

IBCs werden gefüllt, an Abholstellen gebracht und von unterstützenden Saugwägen geleert. Gewaltige Mengen kommen so zusammen, die im Ölwehrzentrum des THW separiert werden. Die Bilanz aller Beteiligten ist enorm: 378 Objekte geleert, über 2 Millionen Liter Öl-Wasser-Gemisch abgepumpt, fast 300.000 Liter Reinöl separiert, ca. 200.000 Liter Öl-Schlamm entsorgt.

Die Chamer Kräfte beenden den Einsatz nach 15 Tagen.